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2026-08-14 19:57:30 GMT

Interview mit M.A. Karjalainen


type: interview layout: panel participants: - npub: e6c6c4a88a96b58b4f949494142e20ec7af55e037f3505fc379fd343118f4e15 role: guest name: M.A. Karjalainen - npub: cff1720e77bb068f0ebbd389dcd50822dd1ac8d2ac0b0f5f0800ae9e15c7e2b2 role: host

name: Elch

Elch (Host): Hallo Michael, wie geht es Dir, wo bist Du gerade?

M.A. Karjalainen (Guest): Danke ausgezeichnet, ich habe gerade eine Woche freie Zeit geschenkt bekommen. Das für diese Tage in Finnland von mir geplante Dichteratelier, für alle, die gerne schreiben (wollen) ist ausgefallen und so kann ich zum Beispiel dieses Interview mit Dir führen und mal chillen und die Natur genießen.

Elch (Host): Michael, wir sind heute zusammengekommen um ein neues Format für Blogbeiträge zu testen, den Interview-Style. Bevor wir dazu ins Detail gehen, solltest Du Dich den Lesern kurz vorstellen.

M.A. Karjalainen (Guest): Es gibt zwei Lebensschwerpunkte, ich nenne sie gerne Seinsebenen. Zum einen bin ich seit vielen Jahren dabei, Menschen bei ihrer Selbstentfaltung zu unterstützen und die, die mit jungen Menschen arbeiten auch als Entfaltungsbegleiter auszubilden. Zum anderen schreibe ich seit meiner Jugend sowohl journalistisch als auch schriftstellerisch. Wobei ich den Journalismus kürzlich vollkommen zurück gefahren habe, weil mich das Weltgeschehen zu sehr belastet und ich bemerkt habe, dass Geist, Seele und auch Körper zu leiden begonnen haben.

Elch (Host): Ich erinnere mich an einen bewegenden Blogpost von Dir im Oktober 2025 mit dem Titel „Toxische Nachrichten“. Was war da mit Dir passiert?

M.A. Karjalainen (Guest): Genau, das war der Anfang vom Ende des journalistischen Wirkens, ein Schritt, den ich jetzt, rund ein Jahr später endlich wirklich umsetze. Schluss mit jeglichem Alltagsmist, der uns da von den Medien ständig vor Augen gehalten wird. Rein ins Dichten. Ich denke, dass ich auf diese Weise die so genannten großen Themen wesentlich effizienter betrachten kann. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit, Lösungen anzusprechen ohne gleich in die Schublade der Verschwörer gestopft zu werden.

Elch (Host): In Deiner Eigenschaft als Blogger haben wir uns letztes Jahr auch kennen gelernt, als ich Dich beim Onboarding auf Nostr unterstützen konnte. Was wusstest Du damals über Nostr, und warum wolltest Du es ausprobieren?

M.A. Karjalainen (Guest): Der Pareto Space ist mir immer wieder untergekommen, vorerst habe ich mich aber für Substack entschieden, nach einem Datenleak dort dann die Entscheidung für Nostr. Ich hatte keine Ahnung wie das funktioniert, durch deine Einführung und Unterstützung aber habe ich mich bald zurecht gefunden.

Elch (Host): Kannst Du das Datenleak beschreiben, was genau war da passiert?

M.A. Karjalainen (Guest): Eines Tages kam ein E-Mail vom CEO, der mitteilte, dass E-Mail-Adressen von Newsletter-Abonnenten geleakt wurden. Keine weiteren Angaben. Keine Ahnung, ob meine Leser auch davon betroffen waren. In dem Mail wurde alles aus meiner Wahrnehmung ziemlich runter gespielt. Ich fand den Umgang mit dieser Situation nicht angemessen.

Elch (Host): Das passiert leider regelmäßig bei Mailversendern wie MailChimp & Co., so waren beim Leak eines WordPress-Plugins Millionen von Abonnenten-Adressen betroffen. Die Adressen sind unzureichend geschützt, sie liegen meist unverschlüsselt in Datenbanken, bei Nostr ist das anders.

M.A. Karjalainen (Guest): Ja, davon bin ich ausgegangen, nachdem ich mich näher mit dem Pareto Space und Nostr beschäftigt habe.

Elch (Host): Wie gestaltete sich dann Dein Start mit Nostr? Welche Hindernisse musstest Du überwinden? Welche Erwartungen haben sich erfüllt und welche nicht?

M.A. Karjalainen (Guest): Anfangs war es ein wenig holprig, vor allem beim Anmeldeprozess, daher existieren auch zwei Profile von mir, wobei ich nur das eine nutze. Ein Verständnis für das System musste ich erst entwickeln. Damals bin von Substack auf einen WordPress Blog und parallel auf Pareto umgestiegen wegen der Newsletter-Funktion, die mir bei Substack schon gefallen hat. Die grafische Aufbereitung hat mir bei Pareto nicht so gefallen.

Elch (Host): Du hast bei Pareto, der gewählten Nostr-App, nicht nur Blogbeiträge publiziert, sondern auch einen Mail-Newsletter betrieben. Was sind die Vorteile gegenüber herkömmlichen Newsletter-Services?

M.A. Karjalainen (Guest): Ich erkenne da jetzt keinen wesentlichen Unterschied, weil die Systematik oberflächlich vergleichbar ist. Man meldet sich zum Newsletter an und bekommt dann bei jeder Veröffentlichung, die auch als Newsletter verschickt werden soll, diesen zugestellt. Auch Abmeldung ist einfach möglich. Ich nehme aber an, dass es im Hintergrund wesentliche Vorteile im Hinblick auf die Datensicherheit gibt.

Elch (Host): Deine Annahme ist richtig. Die Abonnenten-Adressen sind verschlüsselt, nur Du hast den Zugriff darauf. Das ist ein großer Vorteil im Bezug auf das vorgenannte Thema Datenleaks. Außerdem kann Dich kein Mailversender sperren weil ihm Deine Inhalte nicht passen, wie es in der Vergangenheit regelmäßig vorgekommen ist.

M.A. Karjalainen (Guest): Gut so, dann habe ich mich absolut richtig entschieden.

Elch (Host): Im Frühjahr diesen Jahres bist Du dann bei Pareto nicht mehr richtig weitergekommen, was hat Dir gefehlt?

M.A. Karjalainen (Guest): Ich wollte meinen WordPress Blog mittels RSS implementieren, auf meine Anfrage gab es vom Support bei Pareto keine Rückmeldung.

Elch (Host): Du hast Dich dann mit Deinen Wünschen an mich gewendet, wie ging es weiter?

M.A. Karjalainen (Guest): Du hast dann umgehend geantwortet und mich auf EINUNDZWANZIG aufmerksam gemacht, wo es sofort möglich war, meinen WordPress Blog mittels RSS zu verbinden und nicht doppelte Arbeit zu haben. Außerdem bietet die Seite eine Menge wertvolle Tools für Schreibende wie mich.

Elch (Host): Das war ja ein deutlicher Zuwachs an Funktionen und Möglichkeiten. Damit kann man sich vom Blogger zum Redakteur weiterentwickeln. Wie weit hast Du das schon ausgeschöpft?

M.A. Karjalainen (Guest): Ich finde die verschiedenen Werkzeuge fein, u.a. dieses Interview-Format, das wir gerade ausprobieren, ebenso die Möglichkeit direkt Podcasts zu veröffentlichen, was ich auch vorhabe, richtig toll. Auch das Magazin spricht mich an, das ich dann wohl eher für mein Wirken in der Selbst-Entfaltung für meine Kunden und Interessierte nutzen will. Da gibt es noch vieles zu erschließen.

Elch (Host): Du weißt dass bei EINUNDZWANZIG noch zahlreiche weitere Blogger veröffentlichen. Man kann die Beiträge von allen sehen auf der Rubrik Discover. Das ist mehr als eine Blog-Startseite, das ist ein Nachrichten-Marktplatz! Dadurch bekommt jeder mehr Sichtbarkeit und Reichweite.

Discover - Der Nachrichten-Marktplatz auf EINUNDZWANZIG

M.A. Karjalainen (Guest): Finde ich toll. Die Frage, die sich stellt, ist aber immer die gleiche: Wie erreiche ich mein Publikum und wie kann ich Menschen in die Nostr-Welt bringen, zumindest einmal passiv, also als Leserinnen und Hörerinnen. Und dann möchte ich gerne auch meine Newsletter-Abonnenten von Pareto zu EINUNDZWANZIG bringen.

Elch (Host): Das sind große Ziele, da gibt es viel zu tun, und wir werden einige Erfahrungen sammeln. Was gefällt Dir bisher am besten in dem Projekt?

M.A. Karjalainen (Guest): Der Austausch mit Dir und dadurch mit den Entwicklern. Feedback wird dankbar aufgenommen und sofort umgesetzt. Die Weiterentwicklung geht ungewöhnlich schnell.

Elch (Host): Es freut mich dass die Zusammenarbeit so gut ist, auch unsere. Ich bin neugierig auf die nächsten Schritte und wünsche Dir viel Erfolg dabei.

M.A. Karjalainen (Guest): Danke, ja, das wünsche ich Dir und uns allen auch.