Mich interessieren Psychologie, (seelische) Gesundheit, Literatur, Kunst allgemein, Architektur, Städtebau, Ökologie, Lokalpolitik, Seefahrt, Wassersport (und noch viel mehr) - wahrscheinlich wird es sich hier meist um diese Themen drehen. Beiträge werden nach 3 Monaten automatisch gelöscht.
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Last Notes npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Ich sitze gerade an einem Vortrag zum Thema "Genesungsbegleiter:innen in der Psychiatrie". Eine neugierige Frage an alle, die in Psychiatrie, Psychotherapie oder ähnlichen psychosozialen Bereichen tätig sind: Wie vertraut ist Euch das Konzept "Genesungsbegleitung"? #psychiatrie #psychotherapie #Genesungsbegleitung #recovery #mentalhealth #PsychischeGesundheit #psychologie #exin #psychischeerkrankung npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Die konservative Mehrheit hat sich im Bauausschuss für vier Spuren entschieden – und damit endgültig die Verkehrspolitik der 1960er Jahre zementiert. Fortschritt? Fehlanzeige. Statt Raum für Veränderung zu schaffen, wird der Status quo betoniert. Die Verkehrswende findet nicht statt, Rad- und Fußverkehr bleiben Nebensache. Zukunft wird nicht geplant, sondern verwaltet – mit Blick in den Rückspiegel. Ein Fingerzeig darauf, wo es hingehen wird in dieser Stadt. Eine Katastrophe für eine lebenswerte Innenstadt, fürs Klima, für neue Ideen für die Zukunft – und ein Affront gegen junge Menschen. Dresden hätte gestalten können. Man hat sich fürs Festhalten an einer autozentrierten Nostalgie entschieden. #dresden #verkehrswende #Carolabrücke #radverkehr npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Ausstellung "Pläne und Träume - Gezeichnet in der DDR" https://tchobanvoss.de/de/news/ausstellung-plaene-und-traeume-gezeichnet-in-der-ddr https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/682/474/084/874/423/original/4ea61507ce86a3da.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven #Ostmoderne – nicht nur gebaut, sondern auch geträumt Die Ausstellung "Pläne und Träume – Gezeichnet in der DDR" (Tchoban Foundation, Berlin) zeigt, was nie gebaut wurde – und gerade darin liegt die Kraft: Rund 140 Entwürfe, oft fern der Norm, entziehen sich dem technisierten Baualltag der DDR. Sie sind visuelle Fluchten, stille Kritiken – und zugleich Gegenbilder zu den bekannten Betonrealitäten im Plattenbau. Was hier zu sehen ist, ist Ostmoderne jenseits des politischen Auftrags: zart, utopisch, persönlich. Architektur als gezeichneter Widerspruch. #DDRArchitektur #Architekturzeichnung #berlin https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/682/458/319/020/403/original/daa3fa69fa4bb465.jpg https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/682/459/020/783/842/original/9c5c64d93f6930ca.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Nichts Neues bei der CDU: Skepsis gegenüber jeder Veränderung, die den Autoverkehr einschränkt. Prognosen zur Verkehrsentwicklung? Unzuverlässig. Begrenzung des MIV? Macht die Innenstadt unattraktiv. Anreize zum Umstieg auf Rad oder ÖPNV? „Erziehungsmaßnahmen“. Priorität hat der Ersatzneubau mit vier Spuren – notfalls aber auch drei, wenn vier zu breit sind. Doppelstockbrücke? Charmant. Der bisher bestehende Unterzug wird schon mal als zweites Stockwerk gedeutet. Da sei der Unterschied nicht so groß. Also: Radfahrende und Fußgänger bitte in den Keller zu den Heizungsrohren. Autoverkehr steht über allem, Veränderung wird als Zumutung gesehen. Und immer wieder: „Die Menschen wollen das so.“ Vermutlich stimmt das sogar. Denn wir sind in Dresden, nicht in Kopenhagen, Paris, Gent oder Wien. Hier verteidigt man lieber einen Zustand, der längst überholt ist – nicht weil er besser ist, sondern weil man sich ungern etwas sagen lässt. #dresden #verkehrswende #radverkehr #Carolabrücke https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/681/835/580/437/169/original/069d55fe5b117ff8.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Ein paar Stunden weiter: Das Theater Chemnitz residiert aktuell in der ehemaligen Sächsischen Maschinenfabrik an der Altchemnitzer Straße. Einst einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Wo früher bei Hartmann Dampflokomotiven und Spinnereimaschinen gebaut wurden, und später auch in der DDR im VEB, wird heute Theater gespielt. Über dem Eingang prangt noch der alte Schriftzug: Spinnereimaschinenbau. „Warum fotografieren Sie das Gebäude? Sind Sie Tourist?“ wurde ich gefragt. „Weil es mir gefällt“, habe ich gesagt. So einfach ist das manchmal. https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/850/431/390/213/original/bbb3bb11e669d744.jpg https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/853/439/258/927/original/0e0c2e858a869ad5.jpg https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/853/250/109/562/original/4e90bb3df446e852.jpg https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/853/444/239/248/original/8b3d22c29ca1b7b7.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 4/ Ein paar Jahre und einen Weltkrieg später: Im Schloßbergmuseum geht es um Chemnitz als Karl-Marx-Stadt. Die Ausstellung „Die neue Stadt“ zeigt, wie sozialistischer Städtebau funktionierte – oder funktionieren sollte. Monumentalbauten, Wohnkomplexe, Alltagsgestaltung. Beeinflusst vom internationalen Modernismus, aber oft gefiltert durch ideologische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge der DDR. Auch hier zeigt sich: Die Idee einer besseren, funktionaleren Stadt war nicht frei von Widersprüchen. Zwischen Utopie und Alltag, zwischen Zentralplanung und Wirklichkeit, blieb vieles Behauptung. Und doch hat der sozialistische Städtebau Chemnitz geprägt – mit architektonischen Spuren, die bis heute sichtbar sind. Kantig, massiv, nicht immer schön, aber voller Geschichte. https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/829/245/400/125/original/eb5b73ae8c0e99ef.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 3/ Einige hundert Meter weiter: „European Realities“ im Museum Gunzenhauser blickt auf die Zwischenkriegszeit in Europa. 300 Werke aus 20 Ländern zeigen technische Innovation, Fortschritt und Euphorie der Goldenen 20er – aber auch Entfremdung, soziale Not, politische Radikalisierung. Die Ausstellung ist ein visuelles Echo auf die Widersprüche der Moderne. Fortschritt und Krise liegen hier eng beieinander. Die Werke zeigen, wie sehr Europa in jenen Jahren aus dem Gleichgewicht geriet. Die Brüche sind greifbar – die politischen, sozialen und kulturellen Spannungen, die schließlich in Diktatur und Krieg mündeten. Das letzte Bild: „Weimarer Fasching“. Ein Schlusspunkt mit bitterer Klarheit. Denn wir wissen, was danach kam. 📸 In der Ausstellung fotografiert: Grauer Tag von George Grosz https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/805/051/729/502/original/96cd7d6cbd5b4f08.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 2/ Im Industriemuseum erzählt „Tales of Transformation“ vom Wandel industrieller Städte. Chemnitz – einst als „Manchester Deutschlands“ bekannt – steht hier in einer Reihe mit Łódź, Tampere, Gabrovo oder Mulhouse und ja auch Manchester selbst. Orte, die von der Industrialisierung geprägt wurden, sind heute auf der Suche nach neuen Identitäten. Die Industriegeschichte ist nicht verschwunden, sie hat sich eingeschrieben: in Gebäude, Biografien und in die Fragen, wie wir künftig leben wollen. Die Ausstellung zeigt, wie alte Fabriken heute zu Kulturorten, Wohnraum oder sozialen Treffpunkten werden und wie der massive Raubbau an Umwelt und Klima verändert werden muss, wenn wir eine Zukunft haben wollen. https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/792/131/432/447/original/56a4f8d91ac504a0.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 1/ Was macht eine Stadt aus, die einst industrielles Zentrum war? Was kommt nach dem Industriezeitalter? Was bleibt vom sozialistischen Städtebau? Chemnitz stellt gerade diese und andere Fragen – in drei Ausstellungen voller Brüche, Umbrüche und Möglichkeiten. Ein Blick auf Städte und Gesellschaften im Wandel. #Chemnitz #Stadtgeschichte #Industriekultur #Transformation #Stadtwandel #EuropäischeGeschichte #DDRArchitektur #SozialistischerStädtebau #Museen #TalesOfTransformation #EuropeanRealities #DieNeueStadt #PostIndustrie #Kulturstadt #Architekturgeschichte #kulturhauptstadt https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/114/540/783/407/554/157/original/3f886b8ab6c2f120.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Wie wollen wir leben? Ein stiller und intensiver Filmabend in der Donnerstagsreihe: Das Lingnerschloss zeigte „Unser kurzes Leben“ aus dem Jahr 1981, eine Literaturverfilmung von Franziska Linkerhand. Eine junge Architektin schwankt zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung, zwischen ihren Idealen und den Systemgrenzen, zwischen Hoffnung und Resignation. Beeindruckend gespielt von Simone Frost, und das alles gezeigt im feinen Kinosaal aus den 50ern. Macht Lust auf mehr und weitere Filme in der Reihe. #dresden #literatur #film npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Einige Städte haben zwar viele Bäume, aber oft fehlt eine ausreichende Baumkronenabdeckung, um das Stadtklima effektiv zu kühlen. Bäume können einen Schutz vor Hitzewellen bieten und fördern unsere körperliche und mentale Gesundheit. Trotzdem fallen immer wieder alte Bäume, weil Straßen, Leitungen oder Parkplätze Vorrang haben. In diesem Artikel wird die 3-30-300-Regel vorgestellt: Von jedem Gebäude sollen 3 Bäume sichtbar sein. In einem Quartier sollen 30 Prozent der Fläche mit Baumkronen bedeckt sein. Und von einem Gebäude aus sollen es maximal 300 Meter bis zum nächsten Park sein. https://www.dabonline.de/nachwuchs/kolumne-242-stadtbaeume-verteilung-schatten-gruen/ #stadtebau #stadtgrun #straßenbaume #schwammstadt #psychischegesundheit #klima #klimaschutz #hitze #stadte #hitzewellen npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Am 23.02.2025 wählen wir den Bundestag. Am 23.02.1932 hielt Kurt Schumacher eine Rede in Reichstag: "Wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Tatsache, dass ihm zum ersten Mal in der deutschen Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist." npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Kann denn jemand von #magdeburg berichten, ob die Bitten der Oberbürgermeisterin, auf Feuerwerk zu verzichten, Gehör fanden? https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/anschlag-weihnachtsmarkt-verzicht-feuerwerk-bitte-oberbuergermeisterin-100.html #silvester #feuerwerk #magdeburganschlag npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Wer junge Künstler:innen unterstützen möchte: Studierende der HGB Leipzig organisieren am Wochenende einen Winterflohmarkt, auf dem eigene Arbeiten, Drucke, Fotografien, Zeichnungen, Keramik, kleine Skulpturen, Gemälde, Gadgets, Schmuck, Comics, Zines und noch viel mehr gezeigt und verkauft werden. 07.12.: 11-18 Uhr; 08.12.: 11-17 Uhr Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Wächterstraße 11 04107 Leipzig #leipzig #kunst #hgb npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 2/ Das Thema Gesundheit sollte nicht allein auf die medizinische Versorgung beschränkt ein, sondern eng auch mit sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen gedacht werden. Dazu gehören eben auch gesundes Wohnen und eine intakte Umwelt... Im aktuellen Gesundheitssystem vernachlässigt man leider oft die Bedeutung dieser Aspekte. Es wird vorzugsweise behandelt. Mögliche städtische Maßnahmen zur Reduzierung von schädigenden Umwelteinflüssen werden zu wenig beachtet. Gerade aktuell erleben wir in #dresden eine starke Fokussierung auf den MIV und fossile Energien. #miv #fossileEnergien npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven 1/ Eine Stude der DIW zeigt: Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen nahmen nach Einführung einer Umweltzonen ab. Es wurden weniger Psychiater:innen und Psychotherapeut:innen aufgesucht und weniger Antidepressiva verschrieben. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigten sich die größten Effekte. Unten: Infographik der DIW https://www.diw.de/de/diw_01.c.927128.de/nicht_nur_bessere_luft__umweltzonen_wirken_sich_positiv_auf_mentale_gesundheit_und_bildung_aus.html #umwelt #verkehrswende #autoholger #psyche #psychischegesundheit #kinder #jugendliche #auto https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/113/525/060/880/297/500/original/e7d9de442f15eb2f.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Die Ausstellung - „Irre… schön! …in meinem Kopf - die Welt.“ wird am 05.12.2024 um 17 Uhr in der Runden Ecke des riesa efau in Dresden eröffnet und ist dann bis zum 13.12. 2024 zu sehen (Mo-Fr 16-19 Uhr, Mo+Do 10-13 Uhr). Das Projekt “Stadt mit Aussicht” hat auch in diesem wieder eine Kunstausstellung vorbereitet. In den vergangenen Wochen wurde dazu aufgerufen, Bilder für die Ausstellung einzureichen: Die Organisierenden wollten wissen, was die Menschen fühlen und denken, wie sie durchs Leben gehen und vor allem, wie sie das künstlerisch ausdrücken. #dresden #ddsozial #kunst npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Eine ähnliche Geschichte kann auch über das "Ahornblatt" in Berlin erzählt werden. In den 70ern sollte auch in der Hauptstadt eines der modernen Schalenbauwerke von Müther entstehen. Der war damals einer der führenden Fachleute für diese Bauweise. Das Ahornblatt wurde Anfang der 70er im neuen Wohngebiet Fischerinsel gebaut. Der rationalisierte Plattenbau wurde damals gezielt mit repräsentativen Sonderbauten ergänzt, um die Viertel aufzuwerten, ihnen ein gesellschaftliches Zentrum zu geben, aber auch, um mit repräsentativen Bauten zu "protzen". Nur konnte die DDR so eine anspruchsvolle Architektur nicht flächendeckend umsetzen. Nach der Wende wurde das Ahornblatt verkauft, beherbergte eine Diskothek, verfiel dann und wurde 2000 abgerissen. Die Gebäude konnten der kapitalistischen Verwertungslogik nicht mehr standhalten und genossen auch noch keine Anerkennung. Dafür braucht es oft den Abstand mind. einer Generation. https://zeitgeschichte-online.de/geschichtskultur/kritische-rekonstruktion-nach-1989-die-ehemalige-grosskantine-ahornblatt-auf #ostmoderne npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Ich war heute in Cottbus und hätte für #ostmoderne gern ein Foto der Mokka-Milch-Eisbar „Kosmos“ beigesteuert. Das "Kosmos" wurde 1969 gebaut und war ein typisches Gebäude der postmodernen Architektur in der DDR. Nach der Wende wurden diese als „ostdeutsch“ abgestempelt und verpönt. Das „Kosmos“ wurde erst zur Spielhalle degradiert, dann jahrelang dem Verfall preisgegeben und schließlich 2007 abgerissen. Es war leider wirklich der Schandfleck geworden, als der es vorher geschimpft wurde. Da hatten es die Abrissbefürworter leicht. Heute steht dort ein architektonisch gesichtsloses Einkaufszentrum. https://stadt-raum-geschichte.de/recherche/karte/716379b8-1a4b-4a35-bf53-fbc325dadbcd?ceid=2&no_cache=1&tx_jomuseo_pi1009%5Bh%5D=1&tx_jomuseo_pi1009%5Bjopaginatepage%5D=1&tx_jomuseo_pi1009%5Bstartfrom%5D=7&v=Listgallery&cHash=714c2125ca7b0e054ac524f8114dd2d1 npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven In den 60ern wollte die DDR zeigen, was sie kann. Im Wohnungsbau war man längst auf den rationalisierten Plattenbau umgestiegen, und so waren in den Städten Prestigeobjekte gefragt. 1968 wurde der Teepott gebaut, für den man Müther verpflichtet hat, das war derjenige in der DDR, der Beton tanzen lassen konnte. Der Teepott erinnert ein bisschen an die 10 Jahre vorher entstandene Berliner Kongresshalle: "Seht her, wir können das auch", war wohl die Botschaft, und so war doch alles irgendwie Klassenkampf. #ostmoderne https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/113/397/407/575/497/724/original/6ddd649e0232eb48.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Mensch, sagt mal, die HGB hat gemalert. Mein Lielingsspruch blieb aber. #leipzig https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/113/278/704/538/194/747/original/7282812bf5691d41.jpg https://dresden.s3proxy.de/media_attachments/files/113/278/707/569/085/013/original/71f7b9d6786b47e2.jpg npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Das stimmt. Da werden einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte gegeben und Bilder mit Empörungspotential lanciert "faule Bürgergeldempfänger:innen"). Wir brauchen nicht mehr Sanktionen, sondern bessere Möglichkeiten der Behandlung und Rehabilitation und vor allem Inklusion bei Bildung und im Arbeitsmarkt. Sorgen bereiten mir gegenwärtig vor allem die hohen Raten von psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen. #psyche #ddsozial #inklusion #rehabilitation #recovery #empowerment #teilhabe npub15tyztug4ev2jr2xzml73u7espzkq8a3nvjps7zqv87utf0st3mlq2pqnvz Sven Sehr viele meiner Patient:innen sind wegen/bei chronischen Erkrankungen im Bürgergeldbezug. Sehr viele wünschen sich eine Teilhabe nicht nur am sozialen, sondern auch am Arbeitsleben. Nur müssen wir oft sehr lange für rehabilitative und andere unterstützende Maßnahmen kämpfen (leider in nicht wenigen Fällen erfolglos). Sanktionen würde keine meiner Patient:innen in Arbeit bringen (oder nur mit dem "Preis" weiterer gesundheitlicher Beeinträchtigungen).